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    TEST AUF CHLAMYDIEN
    (CHLAMYDIA TRACHOMATIS)

    Chlamydien sind eine Gruppe von Bakterien, die im menschlichen Körper Erkrankungen hervorrufen können. Chlamydia trachomatis ist eine dieser Bakterienarten; eine Infektion mit dem Bakterium ruft hauptsächlich Erkrankungen der Harnwegs- und Geschlechtsorgane, der Augen und der Lymphknoten hervor.

    Erkrankte bemerken eine Infektion oft erst spät, da eine Infektion mit Chlamydia trachomatis häufig ohne Symptome verläuft. Die Behandlung einer Chlamydien-Infektion ist aber wichtig, um ernsthafte Erkrankungen und Folgeschäden zu vermeiden.


    Übertragung und Symptome einer Chlamydien-Infektion

    Von Chlamydia trachomatis sind verschiedene Serotypen bekannt, die unterschiedliche Erkrankungen auslösen. Die Gruppe A bis C verursachen vor allem Trachome (Entzündungen des Auges). Die Infektionen der Lymphknoten, Geschlechts- und Harnwegsorgane sowie eine Form der Bindehautentzündung werden durch Serotyp D bis K ausgelöst. Übertragen wird Chlamydia trachomatis beim Geschlechtsverkehr, seltener auch über Wasser in Schwimmbädern oder Whirlpools.

    Chlamydia trachomatis ist auch als die Stille Epidemie bekannt, da Frauen in 75 % der Fälle keine Symptome zeigen und die Krankheit somit für Monate oder sogar Jahre unentdeckt bleibt. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind jedoch wichtig, da eine Infektion zu ernsthaften Erkrankungen der Fortpflanzungsorgane oder anderen gesundheitlichen Problemen, sowohl kurzfristig als auch langfristig, führen kann. Urethritis (Harnröhreninfektion), Bindehautentzündung, Erkrankungen der Lymphknoten und Unfruchtbarkeit stellen nur einige Krankheitsbilder einer Infektion dar. Männer können zudem an einer Prostata- oder Nebenhodenentzündung erkranken; Frauen an Gebärmutterhalsentzündung, Eileiterschwangerschaften und chronischen/akuten Unterleibsschmerzen.


    Diagnose und Behandlung von Chlamydien

    Der Erreger der Infektion, Chlamydia trachomatis, lässt sich über kulturtechnische Verfahren nur sehr aufwendig und schwer nachweisen. Ein molekularbiologischer Nachweis der Bakterien liefert schnell und effektiv eine zuverlässige ist Diagnose. Beim angewendeten PCR-Verfahren wird der Erreger selbst nachgewiesen; es muss nicht der Umweg über einen Antikörper-Nachweis gegangen werden. Für den molekularbiologischen Nachweis genügt ein trockener Abstrich, eine Speichel-, Sperma- oder Urinprobe. Ist das Testergebnis positiv auf Chlamydia trachomatis, wird eine Infektion in der Regel mit der gezielten Gabe von Antibiotika behandelt. Bei sexuell übertragbaren Krankheiten ist eine Behandlung der Partner wichtig, um eine Wiederansteckung zu vermeiden.

    Details zur Analyse


    Nachweis

    Real-Time-PCR (Taqman Sonde)

    Material

    Trockener Abstrich, Speichel, Sperma oder Anfangsstrahlurin

    Analysezeit

    Die Probe wird bei Eingang bis 12 Uhr in unserem Labor am gleichen Tag analysiert.

    Analyse anfordern
    Literatur
    1. AbdelRahman & Belland. FEMS Microbiology Reviews. 2005 Nov; 29 (5): 949-959
    2. Carlson et al. Infect Immun. 2008 Jun; 76(6):2273-83
    3. Choroszy-Król et al. Adv Clin Exp Med. 2012 Nov-Dec; 21 (6):799-808

    TEST AUF CHLAMYDIEN
    (CHLAMYDIA TRACHOMATIS)

    Chlamydien sind eine Gruppe von Bakterien, die im menschlichen Körper Erkrankungen hervorrufen können. Chlamydia trachomatis ist eine dieser Bakterienarten; eine Infektion mit dem Bakterium ruft hauptsächlich Erkrankungen der Harnwegs- und Geschlechtsorgane, der Augen und der Lymphknoten hervor.

    Erkrankte bemerken eine Infektion oft erst spät, da eine Infektion mit Chlamydia trachomatis häufig ohne Symptome verläuft. Die Behandlung einer Chlamydien-Infektion ist aber wichtig, um ernsthafte Erkrankungen und Folgeschäden zu vermeiden.


    Übertragung und Symptome einer Chlamydien-Infektion

    Von Chlamydia trachomatis sind verschiedene Serotypen bekannt, die unterschiedliche Erkrankungen auslösen. Die Gruppe A bis C verursachen vor allem Trachome (Entzündungen des Auges). Die Infektionen der Lymphknoten, Geschlechts- und Harnwegsorgane sowie eine Form der Bindehautentzündung werden durch Serotyp D bis K ausgelöst. Übertragen wird Chlamydia trachomatis beim Geschlechtsverkehr, seltener auch über Wasser in Schwimmbädern oder Whirlpools.

    Chlamydia trachomatis ist auch als die Stille Epidemie bekannt, da Frauen in 75 % der Fälle keine Symptome zeigen und die Krankheit somit für Monate oder sogar Jahre unentdeckt bleibt. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind jedoch wichtig, da eine Infektion zu ernsthaften Erkrankungen der Fortpflanzungsorgane oder anderen gesundheitlichen Problemen, sowohl kurzfristig als auch langfristig, führen kann. Urethritis (Harnröhreninfektion), Bindehautentzündung, Erkrankungen der Lymphknoten und Unfruchtbarkeit stellen nur einige Krankheitsbilder einer Infektion dar. Männer können zudem an einer Prostata- oder Nebenhodenentzündung erkranken; Frauen an Gebärmutterhalsentzündung, Eileiterschwangerschaften und chronischen/akuten Unterleibsschmerzen.


    Diagnose und Behandlung von Chlamydien

    Der Erreger der Infektion, Chlamydia trachomatis, lässt sich über kulturtechnische Verfahren nur sehr aufwendig und schwer nachweisen. Ein molekularbiologischer Nachweis der Bakterien liefert schnell und effektiv eine zuverlässige ist Diagnose. Beim angewendeten PCR-Verfahren wird der Erreger selbst nachgewiesen; es muss nicht der Umweg über einen Antikörper-Nachweis gegangen werden. Für den molekularbiologischen Nachweis genügt ein trockener Abstrich, eine Speichel-, Sperma- oder Urinprobe. Ist das Testergebnis positiv auf Chlamydia trachomatis, wird eine Infektion in der Regel mit der gezielten Gabe von Antibiotika behandelt. Bei sexuell übertragbaren Krankheiten ist eine Behandlung der Partner wichtig, um eine Wiederansteckung zu vermeiden.

    Details zur Analyse


    Nachweis

    Real-Time-PCR (Taqman Sonde)

    Material

    Trockener Abstrich, Speichel, Sperma oder Anfangsstrahlurin

    Analysezeit

    Die Probe wird bei Eingang bis 12 Uhr in unserem Labor am gleichen Tag analysiert.

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    Literatur
    1. AbdelRahman & Belland. FEMS Microbiology Reviews. 2005 Nov; 29 (5): 949-959
    2. Carlson et al. Infect Immun. 2008 Jun; 76(6):2273-83
    3. Choroszy-Król et al. Adv Clin Exp Med. 2012 Nov-Dec; 21 (6):799-808