Vaterschafts- und Verwandschaftstests (DNA)
11. Dezember 2018
Muskelfaserbestimmung
1. Februar 2017

    NUTRIGENETIK
    ANALYSE IHRES ERNÄHRUNGSTYPS

    Warum können einige Menschen essen, was sie wollen – ohne davon zuzunehmen? Und warum setzen Kohlenhydrate bei manchen schneller an als bei anderen? Antworten darauf kann eine nutrigenetische Analyse geben. Denn unsere Gene bestimmen mit, wie wir Nahrungsmittel aufnehmen und verwerten.


    Wie beeinflussen unsere Gene das Körpergewicht?

    Wenn man sich das Erbgut des Menschen ansieht, dann gleichen wir uns fast zu 100%. Und dennoch sehen wir unterschiedlich aus und unser Organismus funktioniert anders. Die Prozentpunkte, die unser genetisches Erbgut unterscheiden, haben es nämlich in sich. Sie bestimmen zum Beispiel unser individuelles Aussehen wie Augen- oder Haarfarbe, aber auch wie wir verschiedene Nährstoffe aufnehmen und wie unser Körper diese verwertet. Die gleiche Ernährungsweise kann deshalb bei unterschiedlichen Menschen ganz andere Effekte haben. Eine generelle Ernährungsempfehlung für alle Menschen gibt es darum nicht.

    Mit einer nutrigenetischen Analyse können Sie herausfinden, wie Ihr Körper auf verschiedene Nahrungsbestandteile reagiert. Den Zusammenhang zwischen unseren Genen und dem Stoffwechsel wird im Folgenden am Beispiel des FAB2, dem intestinalen Fettsäure-bindenden Protein 2 Gen, erläutert. Von diesem Gen haben sich im Verlauf der Evolution verschiedene Varianten etabliert. Menschen mit der Threonin 54-Variante des Gens sind in der Lage, mehr Fett aus der Nahrung zu ziehen und somit einen höheren BMI (Body Mass Index – Körpergewicht in Relation zur Körpergröße) zu entwickeln. Diese Menschen werden wahrscheinlich feststellen, dass eine fettarme Ernährung maßgeblich dazu beiträgt, leichter abzunehmen und ein gesundes Gewicht halten zu können.

    Wie funktioniert ein Nutrigenetik-Test?

    Wissenschaftler der Universität Stanford zeigten, dass die Analyse von fünf solcher genetischen Varianten ausreicht, um die Teilnehmer in Kategorien einzuteilen und zu bestimmen, welchem Stoffwechseltypen sie am ehesten entsprechen.

    Basierend auf dieser Erkenntnis wurde von unserem Labor ein eigener Test entwickelt, um das nutrigenetische Profil zu bestimmen. Es ist keine Blutabnahme nötig, für die Bestimmung des Profils genügt ein einfacher und schmerzfreier Abstrich der Mundschleimhaut. Bei der Analyse der Proben werden verschiedene Variationen von fünf Proteinen im Körper untersucht.


    GenProteinGetestete Variationen
    PPARGPeroxisomaler Proliferator-aktivierter Rezeptor γ 2Prolin 12 Alanin
    FABP2Fettsäure-bindendes Protein 2Threonin 54 Alanin
    ADRB2Beta-2 AdrenorezeptorArginin 16 Glycin
    ADRB2Beta-2 AdrenorezeptorGlutamin 27 Glutamat
    ADRB3Beta-3 AdrenorezeptorTryptophan 64 Arginin


    Durch die Verwendung eines wissenschaftlich geprüften und angewandten Algorithmus wird Ihre genetische Variantenkonstellation in ein Ergebnis übersetzt und einem von drei Ernährungstypen zugeordnet: dem Better Balancer, dem Carb-Reducer oder dem Fat-Reducer. Je nach Nahrungsverwertungstyp können die Makronährstoffe Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette ideal dosiert werden, um eine personalisierte, optimale Ernährung für eine langfristige Gewichtskontrolle zusammenzustellen.

    Mit Ihrem Testergebnis bekommen Sie grundlegende Empfehlungen für Ihren Ernährungstyp sowie Basis-Informationen zu den Makronährstoffen, die Teil Ihres Ernährungsplans sein sollten.

    Nutrigenetik-Analyse anfordern

    Sie können die Abnahme des Tests bei einem unserer Partner vor Ort machen lassen oder dort ein Abnahmeset mitnehmen. Alternativ dazu können Sie aber auch direkt über unser Labor ein Abnahmeset bestellen und die Probe selbst an uns zurückschicken. Eine Kostenaufstellung bekommen Sie vor Durchführung des Tests, der Betrag ist nach Erhalt des Befundes fällig.

    Analyse anfordern

    UNSERE PARTNER


    NameAdressePLZ, OrtTelefonnummerAnsprechpartnerEmail
    figurbetontLindenweg 276973 Höchst0699 19089987Nina Kecknina@figurbetont.at
    Faktor FITMontfortstraße 926922 Wolfurt0664 2558489Veronika Hehleveronika@weitblick.cc
    Lotus ErnährungKirchstraße 306900 Bregenz0676 4372555Elke Winderelke@lotusernaehrung.at
    Visintainer KatharinaAndreas-Hofer-Straße 56845 Hohenems0664 5070388Katharina Visintainerkatharina.visintainer@hotmail.com

    Details zur Analyse


    Nachweis

    Endpunkt-PCR mit anschließender Restriktionsanalyse und elektrophoretischer Auftrennung

    Material

    Trockener Abstrich der Mundschleimhaut

    Analysezeit

    Nach Eingang wird Ihre Probe in unserem Labor binnen 5 Werktagen analysiert. Das Ergebnis bekommen Sie direkt von unseren Partnern oder auf Wunsch in Form eines Befundes per Post.

    INFO FÜR ERNÄHRUNGSEXPERTEN UND -BERATER

    Sie möchten Ihren Kunden eine zuverlässige, wissenschaftliche Methode bieten, die als Grundlage für ein maßgeschneidertes Ernährungsprofil dient? Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme, um über eine mögliche Kooperation zu sprechen.

    info@geninstitut.at
    Literatur
    1. Deeb et al. Nature Genetics. 1998; 20: 284-287
    2. Baier et al. J Clin Invest. 1995; 95: 1281-1287
    3. Green et al. Biochemistry. 1994; 33: 9414-9419
    4. Umekawa et al. Diabetes. 1999; 48: 117-120
    5. Robitaille et al. Clin Genet. 2003; 63: 109-116
    6. http://www.geo.de/magazine/geo-wissen-ernaehrung/47-rtkl-gesunde-ernaehrung-nutrigenetik-unser-erbgut-unser-essen
    7. F. Höffeler: Nutrigenetik: Wie sich Ernährung und Gene gegenseitig prägen. 2013. S. Hirzel Verlag Stuttgart.

    NUTRIGENETIK
    ANALYSE IHRES ERNÄHRUNGSTYPS

    Warum können einige Menschen essen, was sie wollen – ohne davon zuzunehmen? Und warum setzen Kohlenhydrate bei manchen schneller an als bei anderen? Antworten darauf kann eine nutrigenetische Analyse geben. Denn unsere Gene bestimmen mit, wie wir Nahrungsmittel aufnehmen und verwerten.


    Wie beeinflussen unsere Gene das Körpergewicht?

    Wenn man sich das Erbgut des Menschen ansieht, dann gleichen wir uns fast zu 100%. Und dennoch sehen wir unterschiedlich aus und unser Organismus funktioniert anders. Die Prozentpunkte, die unser genetisches Erbgut unterscheiden, haben es nämlich in sich. Sie bestimmen zum Beispiel unser individuelles Aussehen wie Augen- oder Haarfarbe, aber auch wie wir verschiedene Nährstoffe aufnehmen und wie unser Körper diese verwertet. Die gleiche Ernährungsweise kann deshalb bei unterschiedlichen Menschen ganz andere Effekte haben. Eine generelle Ernährungsempfehlung für alle Menschen gibt es darum nicht.

    Mit einer nutrigenetischen Analyse können Sie herausfinden, wie Ihr Körper auf verschiedene Nahrungsbestandteile reagiert. Den Zusammenhang zwischen unseren Genen und dem Stoffwechsel wird im Folgenden am Beispiel des FAB2, dem intestinalen Fettsäure-bindenden Protein 2 Gen, erläutert. Von diesem Gen haben sich im Verlauf der Evolution verschiedene Varianten etabliert. Menschen mit der Threonin 54-Variante des Gens sind in der Lage, mehr Fett aus der Nahrung zu ziehen und somit einen höheren BMI (Body Mass Index – Körpergewicht in Relation zur Körpergröße) zu entwickeln. Diese Menschen werden wahrscheinlich feststellen, dass eine fettarme Ernährung maßgeblich dazu beiträgt, leichter abzunehmen und ein gesundes Gewicht halten zu können.

    Wie funktioniert ein Nutrigenetik-Test?

    Wissenschaftler der Universität Stanford zeigten, dass die Analyse von fünf solcher genetischen Varianten ausreicht, um die Teilnehmer in Kategorien einzuteilen und zu bestimmen, welchem Stoffwechseltypen sie am ehesten entsprechen.

    Basierend auf dieser Erkenntnis wurde von unserem Labor ein eigener Test entwickelt, um das nutrigenetische Profil zu bestimmen. Es ist keine Blutabnahme nötig, für die Bestimmung des Profils genügt ein einfacher und schmerzfreier Abstrich der Mundschleimhaut. Bei der Analyse der Proben werden verschiedene Variationen von fünf Proteinen im Körper untersucht.


    GenProteinGetestete Variationen
    PPARGPeroxisomaler Proliferator-aktivierter Rezeptor γ 2Prolin 12 Alanin
    FABP2Fettsäure-bindendes Protein 2Threonin 54 Alanin
    ADRB2Beta-2 AdrenorezeptorArginin 16 Glycin
    ADRB2Beta-2 AdrenorezeptorGlutamin 27 Glutamat
    ADRB3Beta-3 AdrenorezeptorTryptophan 64 Arginin


    Durch die Verwendung eines wissenschaftlich geprüften und angewandten Algorithmus wird Ihre genetische Variantenkonstellation in ein Ergebnis übersetzt und einem von drei Ernährungstypen zugeordnet: dem Better Balancer, dem Carb-Reducer oder dem Fat-Reducer. Je nach Nahrungsverwertungstyp können die Makronährstoffe Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette ideal dosiert werden, um eine personalisierte, optimale Ernährung für eine langfristige Gewichtskontrolle zusammenzustellen.

    Mit Ihrem Testergebnis bekommen Sie grundlegende Empfehlungen für Ihren Ernährungstyp sowie Basis-Informationen zu den Makronährstoffen, die Teil Ihres Ernährungsplans sein sollten.

    Nutrigenetik-Analyse anfordern

    Sie können die Abnahme des Tests bei einem unserer Partner vor Ort machen lassen oder dort ein Abnahmeset mitnehmen. Alternativ dazu können Sie aber auch direkt über unser Labor ein Abnahmeset bestellen und die Probe selbst an uns zurückschicken. Eine Kostenaufstellung bekommen Sie vor Durchführung des Tests, der Betrag ist nach Erhalt des Befundes fällig.

    Analyse anfordern

    figurbetont


    Lindenweg 27
    6973 Höchst
    0699 19089987
    Nina Keck
    nina@figurbetont.at

    Details zur Analyse


    Nachweis

    Endpunkt-PCR mit anschließender Restriktionsanalyse und elektrophoretischer Auftrennung

    Material

    Trockener Abstrich der Mundschleimhaut

    Analysezeit

    Nach Eingang wird Ihre Probe in unserem Labor binnen 5 Werktagen analysiert. Das Ergebnis bekommen Sie direkt von unseren Partnern oder auf Wunsch in Form eines Befundes per Post.

    INFO FÜR ERNÄHRUNGSEXPERTEN UND -BERATER

    Sie möchten Ihren Kunden eine zuverlässige, wissenschaftliche Methode bieten, die als Grundlage für ein maßgeschneidertes Ernährungsprofil dient? Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme, um über eine mögliche Kooperation zu sprechen.

    info@geninstitut.at
    Literatur
    1. Deeb et al. Nature Genetics. 1998; 20: 284-287
    2. Baier et al. J Clin Invest. 1995; 95: 1281-1287
    3. Green et al. Biochemistry. 1994; 33: 9414-9419
    4. Umekawa et al. Diabetes. 1999; 48: 117-120
    5. Robitaille et al. Clin Genet. 2003; 63: 109-116
    6. http://www.geo.de/magazine/geo-wissen-ernaehrung/47-rtkl-gesunde-ernaehrung-nutrigenetik-unser-erbgut-unser-essen
    7. F. Höffeler: Nutrigenetik: Wie sich Ernährung und Gene gegenseitig prägen. 2013. S. Hirzel Verlag Stuttgart.